Tipps und Links

Bedenken Sie:

  • Sprache lebt von der gemeinsamen Kommunikation!
  • Fernsehen, Gameboy, Nintendo, Playstation usw. verhindern lebendige Kommunikation und verdammen die Kinder zum nicht Sprechen. Je weniger sie zum Einsatz kommen, desto besser.
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  • Sprachförderung muss in den Alltag eingebettet sein. Sie läuft über persönliche Beziehungen und Interaktion.
  • Sprechen und singen Sie viel mit Ihrem Kind.
  • Lesen Sie Bilderbücher vor. Sprechen Sie über die Geschichten. Vermeiden Sie beim gemeinsamen Lesen die Frage: “Was ist das hier?“ sondern erzählen Sie Ihrem Kind, was Sie sehen, schmücken Sie die Bilder mit eigenen Worten aus.
  • Beschreiben Sie häufig, was Sie gerade tun, begleiten Sie Ihre Handlungen verbal, d.h. begleiten Sie Alltagshandlungen sprachlich z.B. „Ich schneide den Apfel klein.“ oder „Ich hole dir deine Schuhe“.
  • Verbessernde Rückmeldung (Korrektives Feedback): Greifen Sie das auf, was ihr Kind gesagt hat, wiederholen Sie es gegebenenfalls korrekt und stellen Sie es in einen entsprechenden Zusammenhang, z.B. „Bume...“  - „Ja, da ist eine Blume. Die riecht aber gut.“ oder „Ato....“  - „ Ja, dort drüben fährt ein großes Auto.“ Vermeiden Sie Verbesserungen wie z.B.: Sprich das Wort nochmal. Sprich deutlich. Das heißt nicht „Bei“ das heißt „Brei“. Die Methode des Korrektiven Feedbacks hat den Vorteil, dass sich Ihr Kind nicht bemängelt (ich kann nicht richtig sprechen), sondern verstanden fühlt (meine Eltern haben verstanden, dass ich Brei möchte).
  • Beachten Sie den Grundsatz: Sprache fördern statt fordern.
  • Geben Sie Ihrem Kind kleine Aufträge, z.B. „Du legst bitte alle Gabeln auf den Tisch“.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Kind über vergangenen Ereignisse und erinnern Sie sich so gemeinsam daran: „Wir waren heute im Zoo! Was haben wir da alles gesehen? Einen großen Elefanten,......“
  • Beschreiben Sie bestimmte Handlungen nicht nur, sondern begründen Sie sie auch, z.B. „Wir gehen jetzt nach Hause, weil es schon spät ist.“ oder „Das Mädchen ist stehen geblieben, weil die Ampel rot ist.“
Das sollten Sie besser vermeiden » Hier klicken
  • Benutzen Sie keine Baby-Sprache „Du-du, ham-ham“.
  • Fordern Sie Ihr Kind nicht auf, bestimmte Wörter „richtig“ nachzusprechen, das kann es meist einfach noch nicht (siehe Verbessernde Rückmeldung).
  • Vermeiden Sie die Frage: Was ist das hier? Der Wortschatz Ihres Kindes wird erweitert, wenn Sie Gegenstände benennen, Bilder beschreiben und Geschichten erzählen.
  • Werden Sie nicht ungeduldig, unterbrechen Sie Ihr Kind nicht.
Das können Sie zusätzlich tun » Hier klicken
  • Reime, Lieder und Fingerspiele anbieten und dort gegebenenfalls den Rhythmus mitklatschen
  • Höreindrücke schulen:

    • Tiergeräusche unterscheiden, nachahmen und  erkennen
    • Mit geschlossenen Augen Alltagsgeräusche unterscheiden, z.B. Schlüsselbund, Wecker, Topf
    • Geräuschememory: aus Fotofilmdosen basteln und z.B. mit Erbsen, Salz, Cent, Nüssen füllen
    • Instrumente spielen und Reihenfolgen erkennen und unterscheiden
  • Die Mundmotorik verbessern:

    • Krümel, Rosinen, Erdnüsse mit den Lippen aufnehmen
    • Nutella, Brause, Schokostreusel o.ä. von der Ober-/Unterlippe lecken
    • Strohhalm mit Lippen festhalten und trinken, auch dickflüssiges wie Joghurt
    • Pustespiele: Pusten von Federn, Watte, Seifenblasen, Kerze ausblasen
    • Essen nur mit den Lippen, z.B. Spaghetti, Salzstangen -Honig, Spinat und was sonst noch kleben bleibt, mit der Zungen von den Lippen und Zähnen lecken
    • Vor dem Spiegel macht es mehr Spaß
    • Eis aus gefrorenem Fruchtsaft lecken, lutschen
    • Erbsen mit Strohhalm ansaugen und transportieren
    • Gemeinsam Grimassen schneiden
    • Mit der Zunge schnalzen, z.B. Liedermelodien

Sprechen Sie uns bitte an, wenn Sie Fragen haben!

Links zum Thema Sprache, Sprachentwicklung und Sprachförderung

www.dbs-ev.de
Deutscher Bundesverband der akademischen Sprachtherapeuten e.V.

www.dbl-ev.de
Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V.

www.bildungsserver.de
Der Deutsche Bildungsserver ist ein Gemeinschaftsservice von Bund und Ländern

www.lesestartdeutschland.de
„Lesestart – Die Lese-Initiative für Deutschland“ der Stiftung Lesen zusammen mit Unternehmen der Druck- und Papierbranche, Verlagen und Sozialverbänden im Sinne der frühkindlichen Leseförderung

www.stiftunglesen.de
Traditionell steht die Stiftung Lesen unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Zweck der Stiftung Lesen ist die Förderung von Buch, Zeitschrift und Zeitung in allen Bevölkerungskreisen

www.bochum.de/stadtbuecherei
Hier können Sie sich unter anderem über aktuelle Veranstaltungen rund ums Lesen in Bochum informieren

www.revierkind.de
Das kostenlose Familienmagazin und Familienportal für Bochum mit täglichen Veranstaltungshinweise

zum Thema Sprache:
Delfin 4 in: Revierkind, Ausgabe Nr. 1, Februar/März 2009, Seite 16
Was bleibt, wenn der Delfin geht? – Sprachförderung und -therapie bei Kindern in: Revierkind, Ausgabe Nr. 2, April/Mai 2013, Seite 20
Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung in: Revierkind; Ausgabe Nr. 3, Juni/Juli 2009, Seite 12

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